Zunftportraits
Kurzbeschrieb der Zunft Witikon
| Stadtteil(e) | Witikon |
| Gründung | 1980 |
| Hintergrund | Als Hof des Alemannen Wito im 7. Jahrhundert besiedelt, ist Witikon seit 946 urkundlich erwähnt. 1358 wurde das Dorf an die Stadt verkauft und war dem Grossmünster kirchen- und zehntenpflichtig. 1798, nach dem Untergang des Alten Zürichs, wurde Witikon vorübergehend eine selbstständige Gemeinde. Die Zunft Witikon ist die jüngste Zunft Zürichs. Die Zunftgründung erfolgte knapp 50 Jahre nach der Eingemeindung (1934), nachdem sich das einstmalige 800-Seelen-Dorf zu einem modernen Stadtteil mit rund 10'000 Einwohnern entwickelt hatte. |
| Wappen | Blasonierung: In Rot ein silbernes Schildbeschläg. Das Zunftwappen ist identisch mit dem früheren Gemeinde- und heutigen Quartierwappen. «Schildbeschläg» sind die Eisenteile, mit denen die Schildplanken auf der Rückseite verschraubt sind. |
| Göttizunft | Zunft zur Waag und Zunft Hottingen |
| Umzugssujet | Der Auftritt der Zunft nimmt Bezug auf die Franzosenzeit (1798 -- 1814). Die Kostüme und Uniformen sind im Empire-Stil gehalten. Grund dafür sind die beiden Schlachten von Zürich (Juni und September 1799), bei denen Witikon Schauplatz von Gefechten zwischen Russen und Österreichern einerseits und den Franzosen unter General Masséna andererseits war. Die Reitergruppe trägt die Uniformen der Helvetischen Husaren, der Repräsentations-Garde des Helvetischen Direktoriums, der Regierung der Helvetischen Republik (1798 -- 1803). Das Zunftspiel, die Grenadiermusik Zürich, trägt Uniformen, wie sie Schweizer Grenadiere 1812 an der Beresina getragen haben. |
| Zunftmeister |
(seit 2010) Andreas R. Bihrer Kontakt aufnehmen |
| Homepage | www.zunft-witikon.ch |
| Zunftspiel | Grenadiermusik Zürich |
| Zunfthaus |
Restaurant Elefant Witikonerstrasse 279 8053 Zürich Tel G 044 381 70 66 (am Sechseläuten) Hotel Schweizerhof Bahnhofplatz 1 8001 Zürich Tel G 044 218 88 88 |
