Zunftportraits

Kurzbeschrieb der Zunft zur Letzi

Stadtteil(e) Altstetten und Albisrieden (Stadtkreis 9)
Gründung 1934
Hintergrund Die Gründung der Zunft zur Letzi war eine Folge der zweiten Eingemeindungswelle von 1934. Bereits im Juni 1934 fand im Gasthof «Löwen» in Altstetten mit 116 Mitbürgern die Gründungsversammlung statt. Die männliche Bevölkerung von Altstetten leistete der Stadt Zürich Kriegsdienst. Die Männer von Rieden am Albis (Albisrieden) wurden den Schuhmachern und diejenigen von Altstetten den Webern (Waag) zur Bewachung und Verteidigung der Stadt zugeteilt. «Letzi» war die Bezeichnung für Befestigungs- und Vorwerke der Stadt Zürich. Die Zunft wählte ihren Namen in Erinnerung an die Wälle und Gräben, die sich zum Schutze der Stadt durch die beiden Gemeinden hinzogen.
Wappen Blasonierung: Über einem erhöhten silber-blau-silbernen Wellenbalken schräggeteilt von Silber und Blau und darunter gespalten von Gold mit einem schwarzen Zinnenturm auf einem schwebenden roten Dreiberg und von Blau mit einem goldenen Tatzenkreuz. Das Zunftwappen zeigt, dem Stadtwappen untergeordnet, den Turm und das Tatzenkreuz der Gemeinden Altstetten und Albisrieden. Über beiden Wappen der Letzigraben, der sich im 14. und 15. Jahrhundert als äussere Verteidigungslinie der Stadt Zürich durch die beiden Gemeinden zog.
Göttizunft Vereinigte Zünfte zur Gerwe und zur Schuhmachern
Besonderheiten Immer im Spätsommer/Herbst führt die Zunft zur Letzi jeweils eine öffentliche «Zehntenabgabe» durch, bei welcher die Insassen des Krankenheims Bachwiesen beschenkt werden.
Umzugssujet Wehrhafte Zürcher Bauern aus dem 14. und 15. Jahrhundert sowie Landsknechte in Uniformen der Renaissance (15. Jahrhundert), in den Schweizer Farben Rot und Weiss.
Zunftmeister (seit 2008)
Dr.med.dent. Urs Weilenmann
Kontakt aufnehmen
Homepage www.zunft-zur-letzi.ch
Zunftspiel Harmonie Zürich Altstetten
Zunfthaus Zunfthaus Letzi «zum Turm»
Obere Zäune 19 Napfplatz
8001 Zürich
Tel G 044 262 52 00