Zunftportraits

Kurzbeschrieb der Zunft Hottingen

Stadtteil(e) Hottingen
Gründung 1897
Hintergrund Die Zunft entstand im Gefolge der Stadtvereinigung von 1893 und wurde im April 1897 mit der imponierenden Zahl von 130 Mitgliedern gegründet und noch im gleichen Jahr in den Verband der Zünfte Zürichs aufgenommen. Hottingen gehörte seit dem 15. Jahrhundert zur sogenannten inneren Vogtei «vier Wachten». Es gehörte auch zum Stadelhofer Zehnten und war dem Chorherrenstift am Grossmünster tributpflichtig.
Wappen Blasonierung: In Rot ein vierblättriges grünes Kleeblatt. Das Zunftwappen orientiert sich am Wappen der Gemeinde Hottingen, wobei man die Darstellung des Kleeblattes gegenüber demjenigen im Gemeindewappen leicht veränderte, indem man den Stiel wegliess.
Göttizunft Zunft zum Kämbel
Besonderheiten Am Sechseläuten-Vormittag (alternierend mit der Zunft zur Schmiden) begibt sich eine Abordnung der Zunft Hottingen, die sieben Aufrechten mit dem «Freundschaft in der Freiheit»-Fähnlein voran, zu einer kleinen Gedenkfeier für den 1890 verstorbenen Dichter Gottfried Keller an dessen Grab auf den Friedhof Sihlfeld.
Umzugssujet Der Hauptharst vermittelt ein Stimmungsbild von der eleganten und fröhlichen Zeit des frühen Biedermeiers (um 1820). Mit der kostümierten Gruppe des «Fähnleins der sieben Aufrechten» gedenkt sie des viele Jahre in Hottingen wohnhaften und auch verstorbenen grossen Zürcher Dichters Gottfried Keller. Eine weitere Gruppe präsentiert sich als Sappeure und Arilleristen zu Fuss und Pferd, das Zunftspiel als Infanteristen und die Reiter als Zürcher Dragoner um 1818. Mit der mitgeführten Feldkanone werden Salutschüsse abgefeuert.
Zunftmeister (seit 2004)
Dr.iur. Martin Eckert
Kontakt aufnehmen
Homepage www.zunft-hottingen.ch
Zunftspiel Harmonie Kilchberg
Zunfthaus Zunfthaus am Neumarkt
Neumarkt 5
8001 Zürich
Tel G 044 252 79 39