Zug der Zünfte zum Feuer
Auslosung der Zugsreihenfolge
Die Reihenfolge der Gesellschaft zur Constaffel und der Zünfte für den Zug zum Feuer wird jedes Jahr neu ausgelost.
Die Zünfte zum Weggen, zum Kämbel und zu Wiedikon stellen – aufgrund ihrer stattlichen Reitergruppen – nach einem fixen Rotationsmodus die erste und letzte, d.h. die 26. Position im Umzug. Die jeweils nicht gesetzte dieser drei Zünfte nimmt – wie alle anderen Teilnehmer – an der Verlosung der restlichen Positionen teil.
Die Verlosung findet immer anlässlich der Delegiertenversammlung des Zentralkomitees der Zünfte Zürichs im November statt. Die 27 Delegierten von Constaffel und Zünften ziehen in der Reihenfolge ihrer Gründung eine metallene Scheibe, den so genannten «Stein», aus einem hölzernen «Truckli». Die in diesen Scheiben eingravierte Zahl steht für die Position, an welcher die entsprechende Zunft am kommenden Sechseläutenumzug mitmarschieren wird.
Die Vertreter der Vereinigten Zünfte zur Gerwe und zur Schuhmachern ziehen beide je einen separaten Stein und dürfen nach Abschluss der Verlosung entscheiden, welche der beiden gezogenen Positionen sie mit ihrer Zunft definitiv einnehmen wollen.
Begehrt sind vor allem die Plätze im mittleren Bereich. Wer eine tiefe Nummer zieht, muss sich beim Mittagessen sputen und kommt dafür (viel) zu früh am Sechseläutenplatz an. Wer eine hohe Nummer zieht, wartet hingegen lange auf den Einsatz und muss Glück haben, die Verbrennung des Bööggs auf dem Sechseläutenplatz von Anfang an mitzuerleben.
